Vier Mitarbeiter des Luxemburger Zivilschutzes wurden kurz nach dem Erbeben in Nepal in das Katastrophengebiet entsandt. Drei von ihnen landeten am Samstag um 13.30 Uhr auf dem Findel. Die Helfer waren in Chantara, Deurali und Kathmandu im Einsatz .
Während ihres zweiwöchigen Aufenthalts in dem Katastrophengebiet errichteten die vier «Protection Civile» Mitarbeiter das moderne Telekommunikationssystem «emergency.lu». Dabei handelt es sich um eine Parabolantenne, von der vor allem andere Hilfsorganisationen profitieren können. Luxemburg ist einst der wenigen Länder weltweit, das über Kapazitäten für die Einrichtung solcher Kommunikatswege verfügt. «Deshalb ist es so wichtig, dass wir von Luxemburg aus schnell vor Ort sind, sagt Andreas Nicoletti, einer der vier Informatiker, die für die Protection Civile vor Ort waren. «Bei einem Erdbeben ist es wichtig, dass alle an der Hilfe beteiligten Organisationen voneinander wissen, wer wo was macht», so Guy Bley, chef de Division bei der »Protection civile» gegenüber dem Tageblatt.
Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 hatte das Luxemburger Außenministerium das Kommunikationssystem «Emergency» (Artikel) ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes stellt SES Astra erweiterte Satellitenkapazitäten zur Verfügung, über die nach einem Zusammenbruch jeglicher Kommunikationswege bei einer Katastrophe, Hilfsorganisationen über Satellit wieder vernetzt werden können.
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