Den Startschuss hatten zwei Gewerkschafter und Parteimitglieder, Nico Wennmacher und Nando Pasqualoni, gegeben. In einem Schreiben, dass in wenigen Tagen von mehreren Dutzend LSAP-Mitgliedern unterschrieben wurde, riefen sie die Parteiführung zu einem Umdenken in wirtschaftspolitischen Fragen auf. Wichtige Themen wie das geplante Freihandelsabkommen TTIP und die Haltung des Landes zur Griechenland-Krise sollten im breiten Kreis diskutiert werden. Auch die Haltung der Partei zur geplanten Steuerreform sollte auf einem Kongress diskutiert werden.
Die Parteileitung war der Veröffentlichung des Schreibens mit der Einberufung eines Generalrats am letzten Dienstag (Link) zuvorgekommen. Dort tauschten Kritiker und Befürworten von TTIP ihre Ansichten, wurde die Griechenland-Frage debattiert.
Den Autoren des Schreibens, das in der Zwischenzeit von knapp hundert Parteimitgliedern mitgetragen wird, reichen die Ergebnisse der Generalratsdebatte wohl nicht. Auch nicht, dass Wennmacher und Pasqualoni zu einem Treffen mit der Parteiführung am 15. September eingeladen wurden. Bereits am 10. September sollen nämlich sämtliche Unterzeichner zu einem Treffen im Bonneweger Casino eingeladen werden.
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