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«Keine Job-Verlagerung nach China»

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Die Zusammenarbeit zwischen Cargolux und HNCA dürfte keine Arbeitsplätze auf Findel kosten. Cargolux-Präsident Paul Helminger zufolge sah ein erster Abkommensentwurf die Stationierung von Frachtern in China vor.

„Es werden dauerhaft keine Frachter unserer Gesellschaft auf dem Flughafen von Zhengzhou stationiert. Entsprechend ist eine Verlagerung von Jobs nach dort nicht vorgesehen.“ Mit diesen Worten zitiert das Fachportal airliners.de am Donnerstag den Präsidenten des Cargolux-Verwaltungsrats Paul Helminger. Entsprechende Passagen seien jedoch im ersten Entwurf für ein kommerzielles Abkommen zwischen HNCA und Cargolux enthalten gewesen. Luxemburgs Regierung habe diesen Wunsch der chinesischen Seite als unannehmbar zurückgewiesen, so Helminger weiter.

Die Regierung hatte im Dezember der Kooperation zwischen Cargolux und der chinesischen Investitionsgesellschaft HNCA ihre Zustimmung erteilt. Gleichzeitig mit der Übernahme von 35 Prozent der Aktienanteile durch HNCA erhöht der Luxemburger Staat seine Beteiligung an der Frachtgesellschaft durch den Erwerb von Aktien, die bisher Luxair gehören.

Laut airlines.de erwartet Helminger noch im März erste Linienflüge zwischen Luxemburg und Zengzhou. Cargolux wird den Flughafen der Hauptstadt der Provinz Henan viermal wöchentlich anfliegen.
Helminger bestätigte, dass Cargolux auf der Suche nach einem neuen Generaldirektor ist. Interim-CEO-Richard Forson stehe nicht zur Verfügung.