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Kein Schwitzbad in China

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Er verschiebe keine Termine wegen eines Saunagangs. Entsetzt ist Wirtschaftsminister Etienne Schneider (LSAP) darüber, dass ein Abgeordneter derartige Gerüchte aufgreift.

In einer parlamentarischen Anfrage wollte Gibéryen wissen, ob die Information zutreffe, dass Wirtschaftsminister Etienne Schneider und Staatssekretärin Francine Closener auf ihrer rezenten Reise in der Volksrepublik China einen Termin platzen ließen, um in die Sauna zu gehen. Der Abgeordnete bediente sich eines Beitrags in einer Wochenzeitung.

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Vom 16. bis 20. Dezember 2013 hielt sich eine Wirtschaftsdelegation in China auf, mit dabei auch Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie. Dass Programme abgeändert werden, sei bei derlei Aufenthalten nichts Ungewöhnliches, sagte uns Schneider auf Anfrage. Alle geplanten Begegnungen hätten stattgefunden. Ein Termin mit dem Vertreter einer chinesischen Firma sei tatsächlich auf sein Betreiben hin verlegt worden, so Schneider. Aber nicht um in die Sauna zu gehen. Der Termin sei wegen eines äußerst anstrengenden Terminkalenders am Vortag verschoben worden. Der chinesischen Seite habe dies auch keinerlei Probleme bereitet und das Gespräch sei äußerst zufriedenstellend verlaufen.

Schneider zeigte sich entsetzt darüber, dass ein Abgeordneter sich auf dieses Niveau herabsetze, und derlei parlamentarische Fragen stelle. Vor zwei Wochen bereits hatte Gibéryen einen Angriff auf Staatssekretärin Closener geritten, weil sie mit dem Dienstwagen samt CD-Nummernschild in den Urlaub gefahren war. Premierminister Xavier Bettel hatte die angegriffene Politikerin in Schutz genommen. Die Benutzung des Dienstwagens für private Zwecke sei nichts Illegales. CD-Nummerschilder würden in Zukunft nur bei Dienstfahrten genutzt.