Internationale Politik, Steuerfragen beschäftigten Staatspräsident François Hollande und Premierminister Xavier Bettel am Freitag bei ihrem Treffen in Luxemburg.
06.03.2015. Die Maschine des französischen Präsidenten landet auf Findel. (Alain Rischard/editpress)
Das Staatsoberhaupt schüttelte viele Hände. (Herve Montaigu)
(Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
(Herve Montaigu)
(Herve Montaigu)
(Herve Montaigu)
Beim Abschreiten der Ehrengarde. (Jean-Claude Ernst)
Warten auf den Gast aus Frankreich: Premierminister Xavier Bettel und Wirtschaftsminister Etienne Schneider. (Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
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(Herve Montaigu)
(Isabella Finzi)
Hollande war sichtlich gut gelaunt. (Isabella Finzi)
Ein letzter Gruß an die wartende Menge. (Isabella Finzi)
Dann ging es zu einer kurzen Unterredung in den Palast. (Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
François Hollande im Plausch mit dem großherzoglichen Paar. (Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
Präsident François Hollande wurde von Grossherzog Henri und Grossherzogin Maria Teresa empfangen. (Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
Präsident François Hollande mit Grossherzog Henri und Grossherzogin Maria Teresa nach dem Gespräch im Palast. (Jean-Claude Ernst)
Letztes Foto vor dem Palast. (Isabella Finzi)
Nächste Etappe: der "Konanenhügel". (Isabella Finzi)
François Holande und Xavier Bettel. (Herve Montaigu)
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Im Fokus des Interesses. (Herve Montaigu)
Viele Veteranen waren anwesend. (Herve Montaigu)
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(Jean-Claude Ernst)
(Isabella Finzi)
Kränze wurden niedergelegt. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
Auf dem "Kanounenhiwwel" traf Hollande Kriegsveteranen. (Isabella Finzi)
Mit etwas Verspätung treffen Bettel und Hollande am Schloss Senningen ein. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
Die Pressekonferenz kann beginnen. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
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Der Französische Präsident besuchte den Satellitenbetreiber SES in Betzdorf. (Herve Montaigu)
(Jean-Claude Ernst)
Er wurde herzlich empfangen. (Herve Montaigu)
Ein Bild für die Analen. (Herve Montaigu)
(Herve Montaigu)
Auch Verträge wurden unterschrieben. (Herve Montaigu)
(Herve Montaigu)
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(Herve Montaigu)
Die nächste Station ist Esch-Belval (Ifinzi)
(Jean-Claude Ernst)
(Ifinzi)
(Isabella Finzi)
Sicherheit wird bei hochkarätigem Besuch groß geschrieben. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
Präsentation des Quartier Belval der Zukunft. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
Greenpeace nutzte die Gelegenheit, um gegen Frankreichs Atompolitik zu demonstrieren. (Isabella Finzi)
Cattenom ist und bleibt ein Thema, wenn auch in der Pressekonferenz nur kurz angeschnitten. (Isabella Finzi)
Vor dem Palast wartete die Massse auf den französischen Staatschef. (Jean-Claude Ernst)
Vor dem Palast nahmen sich das französische Staatsoberhaupt und Grossherzog Henri viel Zeit, die begeisterte Masse zu begrüßen. (Jean-Claude Ernst)
(Jean-Claude Ernst)
Frankreichs Präsident François Hollande und Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel können gut miteinander. Während der erste am Freitag nach ihrem Tête-à-tête vor der Presse vom „cher Xavier“ sprach, erinnerte der Zweite, dass zuletzt vor 23 Jahren ein französischer Präsident Luxemburgs beehrt hatte, ein gewisser … François Hollande, pardon François Mitterrand. Entspannendes Gelächter im Presseraum, in dem beide Politiker die Themen aufzählten, die sie zuvor besprochen hatte.
SES: Zwei Verträge unterschrieben
Den Besuch von Frankreichs Präsident François Hollande am Firmensitz in Betzdorf nutzt der Satellitenbetreiben SES um zwei Verträge zu unterschreiben. Beim ersten wurde Start des 41. Satelliten an Bord einer Ariane-Rakete vereinbart. Der zweite betrifft den Bau des Satelliten SES14 durch Airbus-Space-and-defence.
Das für Luxemburg wichtige Problemkind Cattenom war dabei nur eine Randnotiz. Man habe über die Energiepolitik Frankreich geredet, hieß es. Hollande erinnerte dabei an das französische „Übergangsgesetz“ in Energiefragen.
«Ich habe nicht über Details einzelner Kraftwerke gesprochen, denn das ist die Verantwortung Frankreichs, das ist seine Souveränität», sagte Hollande am Freitag im Schloss Senningen. Künftige Entscheidungen zur Schließung von Atomkraftwerken seien «noch nicht präzisiert».
Luxemburg «besorgt»
Bettel sagte: «Luxemburg war, ist und bleibt besorgt, solange dieses Kraftwerk weiter arbeitet.» Cattenom liegt an der Mosel neun Kilometer von der luxemburgischen und zwölf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Er habe Hollande erläutert, «dass ein Problem in Cattenom nicht nur ein französisches Problem ist», sagte Bettel.
Das heikle Thema Fiskalfragen sollte die Gespräche hingegen nicht trüben. Ein Wandel in der Luxemburger Steuerpolitik gegenüber ausländischen Unternehmen (Rulings) habe bereits unter seinem Amtsvorgänger angesetzt, betonte Bettel und erinnerte an die Anstrengungen seines Landes, sich internationalen Standards anzupassen, u.a. in Sachen Informationsaustausch, und größere Transparenz bei den Abmachungen zwischen internationalen Konzernen und dem Luxemburger Fiskus walten zu lassen. Frankreich strebe größere Steuergerechtigkeit, betonte seinerseits Präsident Hollande insbesondere im Zusammenhang mit großen Unternehmen. In Sachen Steueroptimierung habe die EU die richtige Richtung eingeschlagen, und man werde nicht von diesem Weg abweichen.
Das Treffen nutzten beide Seiten auch um an die Gefahr zu erinnern, die von islamistischen Terrorgruppen ausgeht. Weitreichende Entscheidungen auf EU-Ebene hierzu würden unter dem Luxemburger EU-Vorsitz in der zweiten Jahreshälfte fallen, sagte Hollande. Bei Luxemburgs Premier bedankte er sich für dessen Teilnahme an der Solidaritätskundgebung nach dem Terroranschlag gegen Charlie-Hebdo im Januar.
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