Knapp drei Stunden haben am Dienstag die Gespräche zwischen den Führungsspitzen von DP, LSAP und «déi gréng» in den Fraktionsräumlichkeiten der Liberalen gedauert. Es gebe keine Probleme, die nicht zu lösen wären, hieß es nach der Sitzung von Seiten von Xavier Bettel, Etienne Schneider und François Bausch. Auch nicht zu Index, Steuerfragen und Wohnungsbau beispielsweise.
Am Mittwoch werden die jeweiligen Führungsgremien zusammenkommen. Ihnen werde man die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorschlagen. Zuerst muss jedoch die Entscheidung des Staatschefs abgewartet werden. Er muss einen Informateur bzw. Formateur nennen. Das Staatsoberhaupt hatte am Dienstag die Präsidenten der einzelnen Parteien empfangen.
Bereits am Dienstagmorgen hatte DP-Präsident Bettel gesagt, dass diese Gespräche schnell die Frage klären müssten, ob man weiterführende Verhandlungen aufnehmen könne oder nicht. Spätestens am Donnerstag wollte er dem Direktionskomitee seiner Partei seinen Bericht abliefern.
Keine eigentlichen Sondierungsgesprächen
Von eigentlichen Sondierungsgesprächen sei nicht die Rede, sagte uns Außenminister Jean Asselborn nach der Sitzung. Man habe darüber sprechen wollen, ob es Probleme gebe, die ein weiteres Zusammengehen unmöglich machen könnten. Das sei nicht der Fall. Verhandlungen würden erst aufgenommen, nachdem der Großherzog den Informateur bzw. der Formateur genannt hat. Asselborn selbst hatte am Montag ein längeres Gespräch mit Großherzog Henri geführt.
Unseren Informationen zufolge wird der Name eines DP-Granden als möglicher Informateur genannt.
Zu Demaart













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