Der Grenzposten Zoufftgen wird wohl doch nicht abgebaut werden. Um den Verkehrsfluss flüssiger zu gestalten, soll die Luxemburger Seite nur einige punktuelle Maßnahmen vorsehen. Das weiss L’essentiel.lu zu melden. Die Internet-Seite beruft sich dabei auf ein Schreiben von Luxemburgs Nachhaltigskeitsminister Claude Wiseler an die französische Abgeordnete Anne Grommerech-Brandenbourger. Wiseler zufolge studiere man entsprechende Möglichkeiten.
Ein wahrscheinliche Lösung wäre, abmontierbare Leitplanken anzubringen. So hätten die Zöllnern im Fall einer Kontrolle Zugang auf die Fahrbahn. Benutzen könnten sowohl die Luxemburger als auch französischen Zollbeamten die bestehenden Gebäulichkeiten. Außerdem würde die Geschwindigkeitsbegrenzung von derzeit 10 auf 70 Stundenkilomenter erhöht.
Bei der lothringischen Präfektur ist man laut L’essentiel nicht begeistert über derlei Lösung. Die für grenzüberschreitende Zusammenarbeit beauftragte Martine Kirchhoff spricht von einer Halbwahrheit, wenn Luxemburg sagt, man wolle die Gebäulichkeiten an der Grenze für die Zollbeamten erhalten. Tatsache sei, dass Luxemburg eine kostengünstige Lösung zurückbehalten habe: Das Aufstellen von Geschwindigkeitsschildern und abmontierbaren Leitplanken.
Frankreich hätte eine Verbreiterung der Fahrbahn bevorzugt, indem die Gebäude abgerissen worden wären. Nur befinden sich diese auf Luxemburger Territorium. Die Abrissarbeiten müssten von Luxemburg bezahlt werden.
tageblatt.lu
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können