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Gewerkschaften wollen zu Juncker

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Luxemburgs Gewerkschaften wollen noch vor dem Depot des Budgets am 5. Oktober eine Dringlichkeitssitzung mit der Regierung. Das haben sie am Mittwoch beschlossen.

OGBL, LCGB und CGFP wollen dabei auf die strittigen Probleme eingehen: unter anderem die Kilometerpauschaule und Krisensteuer. Die Gewerkschaften trafen sich am Mittwoch Nachmittag auf Initiative des OGBL. Am Donnerstag Morgen wollen sie um eine Dringlichkeitssitzung bitten. Sie soll vor dem Depot des Haushaltsentwurfs am 5. Oktober im Parlament stattfinden. Damit noch im Vorfeld des Gesetzgebungsprozesses eingewirkt werden kann, hieß es nach der Gewerkschaftersitzung.

Die Zahlen entwickeln sich zum  Positiven und die Regierung solle Konsequenzen draus ziehen, so Jean-Claude Reding, OGBL-Präsident auf Anfrage hin. Nicht vergessen ist ebenfalls das Problem der Familienzulagen für die Grenzgänger. Da müsse noch was geschehen, so Reding.Siehe auch:
Reding: Diese Regierung schadet dem Land

Es gehe darum zu versuchen, die Probleme im Dialog zu lösen, so Generalsekretär André Roeltgen.

Die Gewerkschaft hatte am Dienstag für Oktober  mehrere Protestkundgebungen in vier Städten des Landes angekündigt. Die Demonstrationen richten sich gegen Sparpolitik der Regierung, die angesichts der guten Entwicklung der öffentlichen Finanzen nicht angebracht sei.

Nicht ausgeschlossen wird auch ein nationaler Aktionstag. LCGB und CGFP werden in ihren jeweiligen Gremien die weitere Marschroute besprechen.

lmo