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Feinstaub war harmlos

Feinstaub war harmlos

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Die Einwohner von Raermerich dürfen ihr Obst und Gemüse verzehren. Die Feinstaubwolke Anfang des Monats hinterlässt keine beachtenswerten Folgeschäden für Gesundheit und Umwelt.

Der Feinstaub, der sich am 1. September auf Autos, Terrassen und Gärten in einigen Wohnstraßen von Esch-Alzette gelegt hatte, bestand aus Rostpartikeln und Schwefel. Das ist das Ergebnis der Analyse, die die Umweltverwaltung (AEV)durchgeführt und am Freitag bekannt gegeben hat.

Gemüse und Obst aus dem Garten dürfen bedenkenlos verzehrt werden. Sie sollten zuvor gut abgewaschen werden, so die AEV.

Anfang September hatten sich Einwohner aus Esch über einen gelblichen oder rötlichen Belag auf ihren Fahrzeugen beschwert. Schnell wurde die Quelle dieser Feinstaubwolke festgestellt: Das Gas-Strom-Werk Twinerg in Raemerich.
Die Ergebnisse der AEV-Analyse bestätigen die Untersuchungsergebnisse von Twinerg. Das Unternehmen muss der AEV einen ausführlichen Bericht über die Ursachen des Zwischenfalls und über Maßnahmen, um derlei in Zukunft zu verhindern, nachreichen.

400 Bewohner der betroffenen Viertel haben sich bei der Polizei gemeldet. Twinerg hat bereits zugsagt, den entstandenen Schaden zu erstatten.