Landwirtschaftsminister Fernand Etgen ist über die Kritik des Mouvement Ecologique über den Plan zur Ländlichen entwicklung nicht erfreut. Die Umweltorganisation hatte das entsprechende Gutachten der EU-Kommission, das 308 verschiedene Punkte am Plan bemängelte am Donnerstag öffentlich vorgestellt und kommentiert.
Ob die Organisation in der Legalität sei, fragt der Minister in einer Stellungnahme, da die NGO das Dokument vor der Regierung erhalten habe. Der Minister erklärt weiter, es handele sich lediglich um Bemerkungen und nicht um Einwände; andere Länder hätten weitaus mehr als die 308 Bemerkungen aus Brüssel erhalten. Zudem würden nicht 700 Millionen über das PDR zur Verfügung gestellt sondern nur 368 Millionen. Zitate seien aus dem Kontext gerissen worden. Das Ministerium habe nicht schlampig gearbeitet, wie das Méco es behauptet hatte.
Eine Woche nach Regierung
Der Mouvement Ecologique hakte nun erneut nach und erklärt, dass er das Dokument offiziell bei der EU-Generaldirektion „Landwirtschaft und ländliche Entwicklung“ angefragt hatte und am 23.1. erhielt. Der ständigen Vertretung Luxemburgs in Brüssel sei das Gutachten bereits eine Woche früher offiziell zugestellt worden.
Zudem hinterfrage die Kommission Methodik und Zielführung des Programmes grundsätzlich. Der Entwurf solle tiefgreifend überarbeitet werden und eine öffentliche Diskussion solle endlich geführt werden, so der Mouvement Ecologique weiter.
Zu Demaart
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