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Escher Kulturlauf fast schon Kult

Escher Kulturlauf fast schon Kult

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Der Escher „Kulturlaf“ ist bereits Tradition. Auch das schlechte Wetter konnte den Enthusiasmus der Freizeitläufer am Samstag nicht bremsen.

1.680 Teilnehmer hatten sich für das Sportereignis durch die Stadt Esch online eingetragen. Gelaufen wurde auf der 10-km- bzw. der 10-Meilen-Strecke. 16 Musik- und zwei Sambagruppen sorgten bei Start und Ziel entlang der Strecke und in Luxemburgs größter Einkaufsmeile für die nötige Stimmung.

Neben den beiden Hauptläufen für die «Großen» bot das Programm den „Juniorlaf“ (10 bis 14 Jahre) über 4 km, den „Yuppi-Mini-Laf“ (3 bis 10 Jahre) sowie ein Staffelrennen (4×4). Der Start erfolgte vor der „Rockhal“ um 18.00 Uhr. Um 18.05 Uhr wurden die Walker und Staffelläufer auf die Strecke geschickt.

Mit dabei, wie seit dem ersten Kulturlauf, waren auch Läufer aus der Tageblatt-Redaktion. 2 Teams waren für den 4×4 Staffellauf, die anderen für den 10-Kilometer- bzw. den 10-Meilen-Lauf eingetragen. Insgesamt 12 Personen liefen für das Escher Medienhaus, so Tageblatt-Wirtschaftsredakteur Stefan König, der hausinterne Organistor des Laufs. Er selbst hatte sich dieses Jahr für die 4×4 Staffel entschieden. Ihm fiel der letzte Abschnitt entlang der Twinerg zurück zur Rockhal zu. Nicht gerade das einfachste Stück sagte Stefan.

Begeisterung

Für Michelle Cloos, stellvertretende Chefredakteurin, war es überhaupt das erste Straßenrennen, an dem sie teilnahm. Sie bewältige das 4-Kilometer-Teilstück des Staffellaufs, das durch die Höhl und die Alzettestraße in die Luxemburger Straße führte. Schade, dass wegen des Regens so wenig Leute entlang der Strecke waren, bedauert sie. Ihrer Begeisterung über den erfolgreichen Lauf konnte das jedoch keinen Abbruch antun. Die Organisation sei ausgezeichnet gewesen, die Verpflegung genauso. Sogar Bierangebot seitens übermotivierter Anrainer habe es gegeben, meint sie augenzwinkernd.

Für Lokalredakteur Akim Schmit ist der Escher Kulturlauf fast Routine. Er lief die 10km Distanz. Verglichen mit dem letzten Jahr habe er sich verbessert, sagte er. Trotz mangelhafter Vorbereitung, fügt er hinzu. Dieses Jahr war es angenehmer zu laufen als im Vorjahr, als einzelne Läufer bereits kurz nach dem Start erste Ermüdungserscheinungen zeigten. Auch Akim betont, dass die Organisation dieses Jahres besser war, insbesondere die Verpflegung, und natürlich bedauerte auch er, dass sich wohl regenbedingt so wenig Zuschauer an der Strecke eingefunden hatten, um die Läufer anzufeuern.

Kritischer Zwischenruf

Dennoch gab es bei diesem Kulturlauf auch Schattenseiten. Auf eine von ihnen verwies Tageblatts Politredakteur Claude Molinaro, der das erste Teilstück der Staffel von der Rockhal zum alten Zoll zurücklegte. An der Organisation der Veranstaltung gab es wohl nichts auszusetzen, nur wer nach dem Lauf die Stadt verlassen wollte, musste viel Geduld aufbringen. Schlecht bis gar nicht ausgeschildert war die Verkehrsführung von der Rockhal aus.

Etliche Schilder mit «route barrée», aber keine Hinweise, wie man das Hindernis umfahren könnte, so Molinaro. Ein Misston, von dem auch die mit den geplagten Verkehrsteilnehmern befassten Polizeibeamten, zu berichten wussten.

Übrigens gewann eine der beiden 4×4-Staffeln des Tageblatts Silber.