Youssef Razzak, Wiebke Trapp
Immer wieder hat das Tageblatt die Bauarbeiten begleitet. Und auch wenn es momentan nicht danach aussieht, Bautenschöffe Henri Hinterscheid versichert: Es läuft alles nach Plan.
Im Oktober dieses Jahres soll die Gemeinde Esch dann um 500 weitere Parkplätze reicher sein. Denn das unterirdische Parkhaus am Brillplatz nimmt zunehmend Form an. Nach den Kollektivferien wolle man hier noch einmal richtig loslegen, sagt Hinterscheid.
Auf den fünf Decks sollen je hundert Parkplätze entstehen. Die Markierungen der verschiedenen Parkplätze sind schon fertig. An Aufzug, Treppen, Toiletten und Barrieren muss noch gefeilt werden. Die Parkdecks erhalten alle unterschiedliche Farben. So ist das erste Deck beispielsweise mit Rot markiert, das zweite Grün, das dritte Blau und das vierte Gelb. Ein direkter Tunnel verbindet das Parkhaus mit dem Theater, die Fahrer der abgestellten Fahrzeuge haben so direkten Zugang. Für sie gibt es auch „forfaits“, in denen neben dem Ticketpreis der Preis für den Parkplatz enthalten ist.
Tunnel zum Theater
Von den 500 Parkplätzen werden 200 für den Verkauf an Privatleute reserviert. Die restlichen bleiben für die Öffentlichkeit und haben die gleichen Tarife wie die anderen Parkhäuser in der Gemeinde Esch. Das bestätigt Hinterscheid auf Anfrage des Tageblatts. Um 1.00 Uhr morgens schließt der Zugang zum Parking, auschecken kann man jedoch jederzeit.
Das Parkhaus am Brill ist das Resultat einer Partnerschaft zwischen der Firma LuxTP und der Gemeinde Esch. Die Beteiligung der Escher Gemeinde beläuft sich auf drei Millionen Euro, davon entfallen zwei auf die Verwirklichung des Theatertunnels. Der Zugang für Autos wird in der rue Pasteur angelegt, der Ausgang an der rue du Brill. Insgesamt nimmt das Parkhaus eine Breite von 58 und eine Länge von 62 Metern ein.
Zu Demaart
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