In diesem Jahr wird das Investitionsvolumen der Luxemburger Unternehmen voraussichtlich um circa zwei Prozent steigen. Das geht aus der neuesten Umfrage des Luxemburger Statistikinstituts Statec hervor.
Damit ist ein seit drei Jahren dauernder Rückgang bei den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe zu Ende.
Diese positive Entwicklung findet sich auch in der Eurozone wieder. So wird das Investitionsvolumen in Deutschland um 4,6, in Belgien sogar um 7,7 Prozent steigen. Im Schnitt geht man in der Eurozone von einem Plus von 3,9 Prozent aus.
Fondsindustrie mit Plus von neun Prozent
In Frankreich allerdings dürfte das Investitionsvolumen in der Industrie auch 2014 weiter zurückgehen – mit einem Minus von 4,7 Prozent.
Bereits seit dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres hat sich die Zuversicht der Unternehmer in Industrie und Baubranche in Luxemburg kontinuierlich verbessert. Auch die Industrieproduktion hat im zweiten Halbjahr wieder deutlich an Fahrt gewonnen.
Die Stimmung der Verbraucher hat sich 2013 ebenfalls stark verbessert. Im Februar dieses Jahres hat sich das Volumen der verkauften Investmentfonds um zwei Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt das Plus neun Prozent. Dabei ist der Anstieg des Volumens zu fast gleichen Teilen auf Nettoemissionen und Wertsteigerungen bei den Fonds zurückzuführen.
Arbeitslosigkeit bleibt hoch
Die Arbeitslosenquote liegt seit Dezember vergangenen Jahres stabil bei 7,1 Prozent, nachdem sie fast das ganze Jahr 2013 über gestiegen war. Rechnet man aber die Arbeitssuchenden hinzu, die gegenwärtig in einer Beschäftigunsmaßnahme sind, so liegt die Arbeitslosenquote mit 9,0 Prozent deutlich höher.
Gute Nachrichten gibt es auch bei der Inflation. Die Teuerungsrate im Großherzogtum ist dank sinkender Energiepreise auf 1,56 Prozent zurück gegangen. Eine derart niedrige Inflationsrate gab es zuletzt Mitte 2010, als die Konjuktur noch stark unter den Nachwirkungen der Krise gelitten hatte.
Zu Demaart
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