Höchstens zwei Tage lang sollen die Sondierungsgespräche der DP mit der LSAP und «déi gréng» dauern. Während diesen beiden Tagen soll über umstrittene Punkte und mögliche Kompromisse geredet werden. Das hatte DP-Präsident Xavier Bettel am Dienstagmorgen nach seiner Unterredung mit Großherzog Henri gesagt. Dann sollte auch feststehen, ob Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden. Bettel will dem Direktionskomitee seiner Partei am Donnerstag über die Sondierungsgespräche berichten. Dort soll dann die Entscheidung über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen fallen.
Am Dienstagnachmittag trafen sich Vertreter der drei Parteien in den Räumlichkeiten der DP-Fraktion in Luxemburg zu einer ersten offiziellen Runde. Angeführt werden die Delegationen von den jeweiligen Parteipräsidenten, «déi gréng» von den zwei Kovorsitzenden.
Zuvor hatten sich die Präsidenten der drei Parteien mit dem Staatsoberhaupt getroffen. Alle hatten dem Großherzog ihre Entscheidung erklärt, Gespräche zwecks Bildung einer Dreierkoalition aufnehmen zu wollen.
Die Entscheidung der DP-Parteiführung Sondierungsgespräche allein mit der LSAP und déi gréng aufzunehmen, ist in der Parteispitze umstritten, auch wenn die Kritiker in der Minderheit sind. So hat sich Charles Goerens, im Norden gewählt, für Sondierungsgespräche ebenfalls mit der CSV ausgesprochen.
Zu Demaart













Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können