Die Analysenresultate sind bereits seit Januar dieses Jahres bekannt. Nach dem fatalen Erdrutsch der Deponie sollen laut offizieller Version die aus der Stahlindustrie herrührenden Schlacken ganz eng überwacht werden. Die jetzt festgestellte überhöhte Radioaktivität soll laut Greenpeace Luxemburg allerdings nicht von diesen Schlacken herrühren, sondern von andern Materialien.
" class="infobox_img" />Ein Teil des Abfalls stammt von der ehemaligen Casa-Fabrik in Beggen. (J.-Cl. Ernst)
Die schwerbelasteten Rückstände der Dommeldinger CASA wurden ohne Wissen der breiten Öffentlichkeit auf der Monnericher Deponie untergebuddelt. Nach dem Erdrutsch wurde die Gefahr einer Verseuchung durch Schwermetalle klein geredet. Sie seien, so hieß es, hundertprozentig abgedichtet.
Zusätzliche Analysen
Das mit regelmässigen Untersuchungen betraute Büro Bio-Monitor spricht jetzt aber von einem größeren Impakt auf die Umwelt und die Kanalisation, die in den „Kiemelbaach“ abgeleitet wird und will zusätzliche Analysen durchführen.
Der grüne Lokalpolitiker Servais Quintus hatte immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass der gerutschte Berg uns noch zahlreiche Überraschungen bescheren könnte. Im Schöffenrat ist man sich der Lage bewusst, will aber jede Panikmache vermeiden. Es bestehe keine „Dringlichkeit“, man wolle sich mit den Vertreten der Nachbargemeinden Esch und Schifflingen in Verbindung setzen und eventuelle Maßnahmen anmahnen, heißt es.
Zu Demaart
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