In den Polizeiberichten ist die Rubrik Einbrüche fast täglich gut gefüllt. Tatsächlich bekamen laut einer rezenten Studie von Statec 10 Prozent der Haushalte in den letzten fünf Jahren Besuch von Einbrechern. Bei fünf weiteren Prozent blieb es beim Einbruchsversuch. Das geht aus einer Studie zur Sicherheitslage aus dem Jahr 2013 hervor.
34 Prozent der Befragten äußerten die Befürchtung, bei ihnen werde wohl in den nächsten zwölf Monaten eingebrochen. Mit 37 Prozent lag diese Rate bei den Bewohnern eines Einzelhauses höher als bei Apartment-Bewohnern.
Die Angst vor dem Einbruch steigt mit dem Alter
Die Angst vor einem Einbruch steigt mit zunehmendem Alter. Gaben sich in der Altersgruppe der 16-24-jährigen 21 Prozent besorgt, so stieg der Anteil bei den 35-44-jährigen auf 31 Prozent und bei den 55-64-jährigen auf 46 Prozent an. Als Begründung führen die Autoren der Studie die jungen Menschen eigene Sorglosigkeit, die zunehmende Verletzlichkeit bei den älteren Semestern und der unterschiedliche Vermögensstand.
Eine weitere Feststellung der Studie: Haushalte mit niedrigerem Einkommen fürchten sich häufiger vor einem Einbruch, als Besserverdiener. Allein lebende Frauen und alleinerziehende Mütter fürchten sich hingegen nicht mehr als zusammenwohnende Paare und alleinstehende Männer.
Zu Demaart
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