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Ein Gesetz gegen Mobbing

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LUXEMBURG - Die Mobbing asbl. fordert ein Gesetz zur Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz. Diesen Wunsch hat sie in einem offenen Brief an neun Parteien ausgedrückt.

Laut Statistiken der Mobbing asbl. nimmt die Zahl der Fälle von Mobbing am Arbeitsplatz zu. Allein im ersten Halbjahr hat die Vereinigung doppelt so viele neue Dossiers angelegt als im Vorjahr: 107 gegen über 54. Das geht aus dem offenen Brief hervor, den die Vereinigung an die neun Parteien gerichtet hat, die sich am 20. Oktober dem Wähler stellen. In zwanzig Fällen hätten die Betroffenen Selbstmordgedanken geäußert, fünf Personen hätten bereits einen Suizidversuch getan, so die Mobbing asbl. . Sie fordert von der neuen Regierung ein Gesetz zur Bekämpfung von anhaltender Schikane am Arbeitsplatz einzelner Beschäftigter sei es durch den Chef oder die Arbeitskollegen.

Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren wurde die Asbl eigenen Aussagen zufolge von 20.180 Personen telefonisch kontaktiert. Zu Gesprächen empfangen wurden 3.628 Betroffene. In 1.438 Fällen sprach die Vereinigung im Betrieb vor, um gemeinsam mit dem Unternehmen nach einer Lösung bei Mobbing-Fällen zu suchen.