Luxemburgs Haushalt sind gut vernetzt, zumindest virtuell. Laut Statec- Erhebung verfügten 94,5 Prozent der Haushalte 2013 über einen Internet-Anschluss, 77 Prozent sogar über einen Breitband-Anschluss. 87 Prozent der Befragten gaben an, fast täglich online zu sein.
Mit seiner hohen Anschlussdichte befindet sich Luxemburg im europäischen Spitzenfeld, das von den Niederlanden mit 95 Prozent und den skandinavischen Ländern angeführt wird. In Frankreich sind 82 Prozent, in Belgien 80 Prozent und in Deutschland 88 Prozent angeschlossen. Bei der täglichen Benutzung des Webs führt Italien mit 93 Prozent, gefolgt von Dänemark (89 Prozent) und den Niederlanden (88 Prozent).
Stark im Kommen ist das mobile Internet, stellte Statec fest. Wenn sie nicht zu Hause oder auf der Arbeit sind, gehen 70,9 Prozent der Befragten über mobile Geräte wie Laptop, Tablet oder Smartphone ins Netz. 58 Prozent nutzen den Smartphone. Bei den 16- bis 24-jährigen steigt der Anteil des Smartphones bei der Internet-Nutzung auf 77 Prozent an, bei den über 55-jährigen fällt er auf 37 Prozent zurück. Etwa gleichauf sind beide Altersgruppen hingegen bei der Nutzung eines Tablets mit 46 bzw. 41 Prozent.
Online-Shopping
Genutzt wird das Internet für den Einkauf und um sich zu informieren. So tätigten 62 Prozent der Users in den drei Monaten vor der Erhebung einen Kauf im Internet. 61 Prozent erwarben Bücher, Zeitschriften auch als E-Version. Auf Platz zwei kamen mit 54 Prozent Reisebuchungen. 47 Prozent beschafften sich unter anderem Kleider, Schuhe, Eintrittskarten und Fahrscheine im Netz.
Sehr stark war der online Medienkonsum. 82 Prozent der Befragten gaben an, Nachrichten, Zeitungen oder Zeitschriften im Internet gelesen zu haben, wobei die Männer mit 85 Prozent vor den Frauen mit 78 Prozent lagen. Laut Statec sei das die bevorzugte kulturelle Aktivität der Internet-Users. Das Hören und Downloaden von Musik kommen mit 64 Prozent auf Platz zwei. Auch wenn sie bei den 16- bis 24-jährigen 92 Prozent erreichen.
Der Erhebung erfolgte im ersten Trimester 2013. An der Umfrage beteiligten sich 1.500 Personen zwischen 16 bis 74 Jahren.
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