Unbesetzt bleiben heute die Büros der EU-Kommission, des Europäischen Gerichtshofs und des Europäischen Rechnungshofs in Luxemburg. Die Beamten befürchten Sparmaßnahmen, die auf Kosten der Mitarbeiter aber auch der europäischen Integration gehen können.
" class="infobox_img" />Die Arbeit niedergelegt haben auch die Beamten des Europäischen Gerichtshofs.
Der Hintergrund des Konflikts. Die EU-Kommission hat ein Budget von 1033 Milliarden Euro vorgeschlagen, um die wichtigsten Politikbereiche europäischer Politik wie Landwirtschaft, Außenpolitik, Forschung, Zusammenhalt und Beschäftigung/Jugend zu finanzieren. Einzelnen Staaten wie etwa Großbritannien ist das zuviel. Sie fordern Einschnitte von 50 bis 200 Milliarden Euro.
Die Gewerkschaft der EU–Beamten in Luxemburg, die Union syndicale, befürchtet, dass die Verwaltungskosten um bis zu 10 Milliarden Euro gekürzt werden könnten. Konkret könnte sich dies in einer massiven Reduzierung des Personalbestands ausdrücken, so Generalsekretär Miguel Vicente-Nunez gegenüber l’essentiel. Die Rede ist von bis zu 11.000 Posten, soviel wie in Luxemburg beschäftigt sind.
Die Gewerkschafter befürchten des Weiteren eine Abwanderung administrativer Bereiche nach Brüssel, auf Kosten Luxemburgs.
Zu Demaart
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