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Der „Cattenom-Plan“

Der „Cattenom-Plan“

1986 arbeiteten die Behörden für den Fall eines ernsten Störfalls im Atomreaktor Cattenom einen Interventionsplan aus. Zeit sich die Broschüre nochmals durchzublättern.

Die Broschüre „Was tun bei Atomalarm?“ enthält – in vier Sprachen – allgemeine Anweisungen an die gesamte Bevölkerung, spezielle Anweisungen für Landwirte und besondere Anweisungen für die Schulen.
Um die Organisation der Schutzmaßnahmen zu vereinfachen, wurde das Land in zwei Zonen eingeteilt. Die im „Cattenom-Plan“ vorgesehenen Schutzmaßnahmen gelten vor allem für die sogenannte erste Zone, d.h. die Zone im Umkreis von 25 km von Cattenom. Falls nötig könne der Plan auf das ganze Land ausgedehnt werden. Diese erste Zone wurde wiederum in die drei Sektoren Osten, Zentrum und Westen unterteilt, was es erlauben soll, die Bevölkerung durch Sirenensignale je nach Windrichtung zu alarmieren.

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