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Der Arzt wird teurer

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Am 1. Oktober stiegen die Löhne und Renten um 2,5 Prozent. In den Genuss der Indextranche kommen auch die Ärzte und die anderen Gesundheitsberufler.

Am 1. Oktober war eine Indextranche fällig. Gehälter und Renten wurden um 2,5 Prozent angehoben. So beträgt der Mindestlohn seit Monatsbeginn 1.921,03 Euro brutto. Der Mindestlohn für qualifizierte Arbeitnehmer steigt auf 2.305,23 Euro monatlich. Der Stundenlohn liegt nun bei 11,10 Euro bzw. 13,32 Euro.

Steigen werden auch die Arzttarife. Während der CSV-DP-Koalition 1999 bis 2004 waren die Arzttarife an den Index gebunden worden. Ein Gegenvorschlag des damaligen Gesundheitsministers Carlo Wagner (DP) an die Ärzteschaft, die eine Dekonventionierung der Arztstarife gefordert hatten. Die Honorare werden zwischen Gesundheitskasse und Ärztevertretung ausgehandelt. Die Folge dieser Entscheidung ist eine regelmäßige Anhebung der Honorare beim Erfall einer Indextranche. So muss man nunmehr beim Allgemeinmediziner 38,60 Euro bezahlen. Auch der Facharzt wird mehr in Rechnung stellen. Einen einheitlichen Tarif gibt es laut Leistungskatalog nicht. Das Honorar reicht von 26,10 Euro beim Anästhesisten bis zu 42,70 Euro für einen Facharzt in Pädiatrie.

Laut Gesundheitskasse verteuern sich auch die Leistungen von Krankenpflegern, Masseure und Kinesitherapeuten und Hebammen. Details zu den Tarifen können auf www.cns.lu in der Rubrik „Législation/conventions nomenclatures» gelesen werden.