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CSV-Shitstorm auf Facebook

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LUXEMBURG - Am Montagabend war die Möglichkeit einer Dreier-Koalition in aller Munde. Nun schießen wütende CSV-Anhänger zurück. Sie gründeten die Facebook-Gruppe "Gambia, nee merci". Schlechte Verlierer.

Kaum bahnt sich zwischen den Parteien DP, LSAP und déi gréng eine Einigung zu einer möglichen Dreier-Koalition an, schießen CSV-ler schon zurück. Auf Facebook gründen sie noch am späten Montagabend eine neue Gruppe: «Gambia, nee merci!». Mitglieder sind vor allem CSV-Anhänger und -Politiker, wie unter anderem die wiedergewählten bzw. gescheiterten CSV-Abgeordneten Serge Wilmes, Marcel Oberweis, Tessy Scholtes, Jean-Paul Schaaf und CSV-Kandidaten Nathalie Morgenthaler oder Fred Ternes.

Der Spruch lautet: «Géint eng dräier Koalitioun tëscht LSAP, DP an déi Gréng!» Damit soll das Vorhaben der drei Parteien angegriffen werden. Bei dem Shitstorm mit großen Bännern in den grellen Farben rot-blau-grün, werden auf die Unterschiede zwischen den drei potentiellen Partnern aufmerksam gemacht.

Das Anliegen der Gruppe: «Virun de Wahlen hunn déi verschidde Parteien d’Wichtegkeet vun de Programmer ëmmer rem ennerstraach…
Knapps een Dag duerno gëtt probéiert eng Koalitioun ze maachen déi an economeschen a sozialen Themen quasi net méi programmatesch Differenzen opweise kéint!»

Daneben wurde eine weitere Gruppe auf Facebook gegründet: «Nee – An waat elo?». Doch diese Gruppe fand bislang nur wenige Anhänger.