Den ganzen Abend über herrschte großer Andrang beim Park & Ride Parkplatz in Differdingen, von wo aus die Busse zum Blues-Express fuhren. Wegen dem Ausfall des Train 1900, der von Petingen in den Fonds de Gras fährt, wurden ab halb elf auch ab dem Petinger Bahnhof Busse eingesetzt. An einem schwer zugänglichen Abschnitt der Strecke war die Lokomotive entgleist, so dass der Zug bis auf Weiteres ausfällt. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.
Da die Veranstalter natürlich den Ausfall des Zuges nicht voraussehen konnten, gab es Probleme für die Rückfahrt vom Fonds de Gras nach Petingen. Zusätzliche Busse mussten in der Eile organisiert werden. Etliche Besucher beschwerten sich jedoch, dass sie anderthalb bis zwei Stunden auf einen Bus warten mussten.
Polizei musste für Ordnung sorgen
Da der Parkplatz im Fonds de Gras recht groß ist, kam es nicht zu einem solchen Gedränge, wie es die Besucher in Lasauvage erlebten. Dort hatten sich die Veranstalter ganz offensichtlich etwas verschätzt, was die Anzahl der nötigen Busse zum Fonds de Gras und zum Park & Ride in Differdingen angeht.
Gegen halb zwei musste die Polizei mit vier Streifenwagen dort für Ordnung sorgen. Bei der Haltestelle für den Shuttlebus hatten sich zwei bis dreitausend Menschen eingefunden, um zurück zum Fonds de Gras oder nach Differdingen zu gelangen.
Nerven lagen blank
Das Gedränge war so groß, dass manchen Besuchern nach etlichen Stunden Konzert, ein paar Bier und überlangem Warten die Nerven durchgingen. Die Sicherheitskräfte hatten Mühe, die Leute dazu zu bewegen, die Strasse etwas frei zu machen, so dass Busse überhaupt abfahren konnten.
Die Minièresbunn, die zwischen Lasauvage und dem Fonds de Gras fährt, konnte nur für wenig Entlastung sorgen. Obwohl der letzte Zug um zwei Uhr fahren sollte, mussten schon vor ein Uhr viele Leute abgewiesen werden: Die Plätze für die letzten Fahrten ware restlos ausverkauft.
Zu Demaart
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