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Aus zwei mach eins

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Historischer Tag am Montag in Wiltz. Erstmals trat der Gemeinderates der neuen Fusionsgemeinde zusammen. Der amtierende Wiltzer Bürgermeister Frank Arndt wurde in seinem Amt bestätigt.

Seit dem 19.Dezember 2014 ist es offiziell. An diesem Tag trat das Gesetz zur Fusion der Gemeinden Wiltz und Eschweiler in Kraft. Anlässlich eines Referendums am 25. Mai 2014 hatten sich 54 Prozent der Bürger aus Eschweiler und 80 Prozent aus Wiltz für eine Fusion ausgesprochen. Am 5. Januar fand nun die erste gemeinsame Ratssitzung statt.

Als erste Amtshandlung wurde die Zusammensetzung des neuen Gemeinderates der Fusionsgemeinde, die übrigens den Namen Wiltz behält, in geheimer Sitzung festgelegt. Bis zu den nächsten Gemeindewahlen am 8. Oktober 2017 besteht der Gemeinderat aus 18 Mitgliedern, um dann auf 13 zurückzugehen. Ebenfalls bis zu diesem Datum wird der Schöffenrat aus 5 Leuten und dem Bürgermeister bestehen. Anlässlich der Wahl gab es wenig Überraschungen und alle Posten wurden einstimmig angenommen.

Wie erwartet wurde der amtierende Wiltzer Bürgermeister Fränk Arndt in seinem Amt bestätigt. Der ehemalige Bürgermeister aus Eschweiler, François Rossler übernimmt das Amt des ersten Schöffen.

Zielsetzungen und Schwerpunkte

Wenn auch keine Wahlen vorausgegangen sind, so hat, durch die Fusion bedingt, in Wiltz im Grunde genommen eine neue Legislaturperiode begonnen. Daher stellte, wie es Usus ist, der Bürgermeister die Zielsetzungen und Schwerpunkte der kommenden 3 Jahre im Rahmen der Schöffenratserklärung vor. Eine bessere Bürgerbeteiligung und Information, die Festigung der Gemeinde Wiltz als regionales Zentrum der Ardennen, die Finalisierung der Fusion sowie eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik sind nur einige der vorgetragenen Punkte. Mit einer pro Kopf Verschuldung von 2.200 Euro und genügend Geld in Reservefonds wird es der Gemeinde auch in den kommenden Jahren möglich sein, nachhaltige und ambitionierte Projekte ins Auge zu fassen wie zum Beispiel die Wiederbelebung der alten Industrieflächen.

Auch die Haushaltsvorlage 2015 wurde in dieser Premierensitzung angenommen. Alle weiteren Details finden Sie in der Printausgabe vom 7. Januar, sowie als Epaper.

BeP/clc/Tageblatt.lu