Eine Arbeitsgruppe aus Beamten der EU-Kommission und Luxemburgs wird sich um neue Räumlichkeiten für die rund 1600 Mitarbeiter der EU-Kommission in Luxemburg bemühen. Das aus den 1970er Jahren stammende Jean-Monnet-Gebäude (JMO1) auf Kirchberg ist asbestverseucht. Mehrere Personen sollen wegen des krebsverdächtigen Isolierungsmaterials erkrankt sein.
In den kommenden Monaten werde das Gebäude evakuiert, so Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn am Dienstag nach seiner Unterredung mit EU-Kommissar Maroš Šef?ovi?.
Da während der notwendigen, umfangreichen Sanierungsarbeiten am JMO1 nicht im Gebäude gearbeitet werden kann, JMO2 jedoch nicht fertiggestellt ist, muss alternative Bürofläche gefunden werden. Die Rede ist von rund 40.000 Quadratmetern. Die Mietkosten trägt die EU-Kommission.
Zu Demaart
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