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Abgewählt, was nun?

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Rund 14 Abgeordnete wurden abgewählt. Einige werden auch nach einer Regierungsbildung nicht ins Parlament nachrücken. Sie müssen sich einen neuen Job suchen oder nehmen ihre alte Arbeit wieder auf.

Welche berufliche Karriere verfolgen Abgeordnete, die nicht mehr ins Parlament zurückgewählt worden sind und vorerst kaum nachrücken werden? Tageblatt.lu hat mit einigen von ihnen gesprochen.

Logo" class="infobox_img" />Pierre Mellina will bei Statec arbeiten.

Logo" class="infobox_img" />Lucien Lux wollte sich noch nicht zu seiner beruflichen Zukunft äußern.

Logo" class="infobox_img" />Tessy Scholtes schlägt die Lehrerlaufbahn ein.

Der frühere CSV-Abgeordnete und Ettelbrücker Bürgermeister Jean-Paul Schaaf spricht in seinem Fall von einer Grauzone. Jean-Paul Schaaf zog 2004 ins Parlament ein. Vorher arbeitete der gebürtige Ettelbrücker als Sozialarbeiter für die Ligue Médico-Sociale. „Ich hab kein berufliches Verhältnis mehr zu meinem ehemaligen Arbeitgeber“, teilte Paul Schaaf Tageblatt.lu mit.

Die Luxemburger Karateka Tessy Scholtes zog 2011 für die CSV ins Parlament ein, nachdem der Abgeordnete Mil Majerus bei einem Autounfall tödlich verunglückt war. Auch sie wurde nicht mehr zurückgewählt und wird nicht mehr in die Chambre nachrücken. Während mehreren Tagen stand Tessy Scholtes 2011 in der Kritik, weil die Regierung sie vom „Stage pédagogique“ entbunden hatte. Die Abgeordnete teilte schließlich mit, sie werde den Stage nach Ausscheiden aus dem Parlament nachholen. Als «Professeur-stagiaire» könnte Scholtes also eine Lehrerlaufbahn einschlagen, ein Beruf, den sie nach wie vor sehr interessant findet. Deshalb macht sie sich auch keine Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Die CSV-Politikerin will aber erst die Regierungsbildung abwarten, ehe sie eine Entscheidung trifft.

Der Petinger CSV-Bürgermeister Pierre Mellina rückte im Mai 2013 nach der Ernennung von Marc Spautz zum Minister in die Abgeordnetenkammer nach. Vorher war Pierre Mellina beim Statec tätig. Während der Neuwahlen hat er den Sprung ins Parlament nicht mehr geschafft. „Ich habe bereits meinen Antrag beim Statec gestellt, um reintegriert zu werden“, sagt der Petinger Bürgermeister.

LSAP-Politiker Lucien Lux wollte sich nicht zur Frage äußern, welche berufliche Karriere er denn jetzt einschlagen wolle.

Die CSV-Politikerin Martine Mergen sowie der PID-Präsident Jean Colombera werden ihrem Arzt-Beruf weiterhin nachgehen.