Im vorherigen Jahr haben 29 audiovisuelle Projekte vom nationalen audiovisuellen Fonds eine finanzielle Hilfe erhalten. Letztere belief sich auf rund 6.064.242 Euro. Für Drehbuchhilfen flossen rund 579.242 Euro. Im Bereich der Produktion wurden 16 Projekte mit rund 5.480.000 Euro unterstützt. Die Bilanz 2011 wurde von Kulturministerin Octavie Modert am Mittwoch vorgestellt.
Weitere Projekte kamen in den Genuss von 24.758.146 Euro. Der nationale audiovisuelle Fonds genehmigte auch Hilfszahlungen im Wert von 49.983 Euro. Kulturministerin Octavie Modert freute sich unter anderem über die diversen Auszeichnungen und Preise mit denen Luxemburger Filmkoproduktionen ausgezeichnet wurden. Des Weiteren erinnerte Octavie Modert an den Erfolg der zweiten Ausgabe des „Discovery Zone-Luxembourg City Film Festival“.
Kommunikationsminister François Biltgen stellte seinerseits die großen Züge des Gesetzprojektes bezüglich der Subventionsmekanismen des nationalen audiovisuellen Fond vor. So sollen die Steuerzertifikate für Filmproduktionen im nächsten Jahr wegfallen. Filmproduktionen erhalten nun direkt aus dem Budget eine Finanzspritze. Des Weiteren wurde bekannt, dass ein Abkommen zwischen Luxemburg und der Schweiz sowie zwischen Luxemburg und Irland bald gebilligt wird. Hier soll die Zusammenarbeit im Bereich der Filmproduktion gestärkt sowie Synergien gefördert werden.
Zu Demaart
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