An erster Stelle in der Gunst unserer östlichen Nachbarn steht allerdings der Sozialdemokrat Martin Schulz mit 36 Prozent. 7 Prozent würden einem anderen Kandidaten den Vorzug geben. Der jetzige Präsident des Europaparlaments Martin Schulz wird als gemeinsamer Spitzenkandidat der Sozialisten und Sozialdemokraten bei der Europawahl im Mai antreten. Die Europäische Volkspartei hat sich noch nicht für einen Spitzenkandidaten entschieden. Am 6. und 7. März findet in Dublin ein Kongress statt, wo ein Spitzenkandidat auserkoren wird. Neben Luxemburgs Ex-Regierungschef Jean-Claude Juncker hat auch EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier Ambitionen für den Posten angemeldet. Zum ersten Mal muss das EP dem Kandidaten auf den Posten des Präsidenten der EU-Kommission zustimmen.
Was die Ergebnisse für Deutschland betrifft, so liegt bei der EU-Wahl vom 25. Mai die CDU/CSU mit 38 Prozent weiter vorn (2009: 37,5 Prozent). Zulegen würden die Sozialdemokraten mit 29 Prozent (20,8) die Grünen müssten mit 10 Prozent leichte Stimmenverluste in Kauf nehmen (12%), die Linke könnte mit 8 Prozent leichte Gewinne verzeichnen (75 Prozent). In das Europaparlament einziehen würden auch die AfD (6 Prozent) und die FDP (4 Prozent), die damit auch, wie bei Europawahlen üblich, die 3 Prozent-Hürde nehmen könnte.
Zu Demaart
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