Ob die Informationen auf diesen NFC-Karten (Near field communication), bei denen es genügt, sie an ein spezielles Gerät zu halten ohne sie einzuführen, sicher seien, oder ob es möglich sei, mittels eines Lesegerätes oder einer Smartphone-App Geld und Informationen von den Karten abzuziehen, wollte die LSAP-Abgeordnete Cécile Hemmen von Finanzminister Pierre Gramegna wissen.
In seiner Antwort auf die parlamentarische Frage bestätigt das Regierungsmitglied, dass die neuen Karten eingeführt werden; sieht allerdings ein recht geringes Risiko von Betrug. Die Aktivierung der NFC-Funktion erfolge erst bei der ersten Benutzung der Karte und dabei müsse eine Sicherheitsnummer (PIN) eingegeben werden. Sollte die Karte also während des Versendens abgefangen werden, so könnte der eventuelle Dieb nichts damit anfangen.
Bis 25 Euro kein Geheimcode
Während der Zahlungsoperation verlasse die NFC-Karte die Hand des Inhabers nicht, so Gramegna weiter. Bei den klassischen Zahlungen würde der Kunde sie hingegen öfters aus der Hand geben, die Sicherheit sei bei der neuen Methode also größer. Für Transaktionen über 25 Euro wird das Eingeben des PINs notwendig sein, alle anderen Bezahlungen können ohne diese Zahl getätigt werden. Ausnahmen – bei einigen Bezahlungen unter 25 Euro soll nach dem Zufallsprinzip der Code abgefragt werden – sollen die Sicherheit weiter erhöhen. Im Betrugsfall gelten die gleichen Garantien für den Karteninhaber wie bei den klassischen Karten.
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