Eine Erklärung haben Premierminister und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker und Vizepremierminister Hui Liangyu nach dem Treffen nicht gemacht. Man werde bilaterale Fragen und die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Volksrepublik China erörtern, hatte es am Freitag seitens der Luxemburger Regierung geheißen.
Zwischen der EU und China schwelt ein Wirtschaftskonflikt. Es geht dabei um Solaranlagen, die nach Ansicht der EU in China zu Dumpingpreisen hergestellt und in den europäischen Markt gedrückt werden. Darunter leiden europäische Produzenten. Die EU-Kommission hat vergangene Woche Untersuchungen diesbezüglich eingeleitet. Zwei Dutzend Unternehmen haben gegen die chinesische Konkurrenz geklagt.
China möchte den Streit auf dem Verhandlungsweg lösen und bedauert die rechtlichen Schritte der EU-Kommission.
Zu Demaart
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