Großherzog Henri hat in seiner Weihnachtsansprache an die Geschehnisse während des 1. und 2. Weltriegs erinnert. Die Menschen seien fähig, aus den schlimmsten Ereignissen Lektionen zu lernen. Er spricht dabei von Visionären, die nach dem 2. Weltkrieg zur Versöhnung in Europa beigetragen hätten.
«Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst,» zitiert Großherzog Henri den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Er ruft in diesem Zusammenhang zu mehr Engagement unter den Menschen auf. Dabei sollten persönliche Dinge in den Hintergrund rücken. Mit Blick auf die junge Generation sagt der Großherzog, «jeder habe seinen Platz in der Gesellschaft. Träume von morgen sollten heute unterstützt werden.
Der Großherzog ermahnt auch zu neuem Elan in der europäischen Integration. Die aktuellen Schwierigkeiten sollen keinen Anlass bieten, den Frieden, die Völkerverständigung und den wirtschaftlichen Wohlstand in Europa in Frage zu stellen. Dieses Erbe müssen wir beibehalten und ausbauen.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können