Im Rahmen der europäischen Operation TRIVIUM 6 fanden in verschiedenen Ländern, unter anderem auch in Luxemburg, großangelegte Kontrollen an den Grenzübergängen in Wasserbillig auf der A1 und Hellingen auf der A13 statt. Auch mobile Kontrollen wurden durchgeführt.
Insegesamt waren 50 Polizisten und 12 Zollbeamte an der Aktion beteilgt, die in 5 Ländern (Luxemburg, Großbritannien, Niederlande, Rumänien, Litauen) gleichzeitig stattfanden. Auch an der Tankstelle «Aire de Wasserbillig» standen mehrere Polizeiautos und kontrollierten um Mitternacht vorbeifahrende Autos auf der A1. Eine der zwei Spuren war gesperrt.
Resultate
Die Kontrollen galten dem Schmuggel und Menschenhandel. «Wir hatten deshalb besonders Kleinlaster, Lkws und Minivans im Visier. Also den durchgehenden Verkehr», erklärt der Polizeisprecher. Der normale Grenzverkehr war also nicht unbedingt Ziel der Kontrollen. Bei Autos kontrollierten die Beamten Ausweis- und Fahrzeugpapiere.
Resultat der Aktion an den «Ausgängen» Luxemburgs: 141 Fahrzeuge mit 179 Personen wurden kontrolliert. Drei gebührenpflichtige Verwarnungen wegen Verletzung der Straßenverkehrsordnung, zwei Fühererscheinentzüge wegen Alkoholkonsum, ein Fahrer besaß keinen Füherschein, zwei Autos waren nicht gültig versichert und ein Fahrer stand unter Drogeneinfluss.
Der eigentliche Zweck der Kontrolle diente dem Aufdecken von Schmuggelaktivitäten. Hier konnte ein rumänischer Lieferwagen gefunden werden, der einen in England zugelassenen Range Rover auf einem Anhänger transportierte. Die Untersuchungen laufen.
Zu Demaart
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