Montag26. Januar 2026

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Großbritannien verzichtet auf EU-Ratspräsidentschaft

Großbritannien verzichtet auf EU-Ratspräsidentschaft
(AFP)

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Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Großbritannien verzichtet nach dem Brexit-Votum auf die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2017. Premierministerin Theresa May habe EU-Ratspräsident Donald Tusk am Dienstag in einem Telefonat über diese Entscheidung informiert, teilte ein Regierungssprecher in London am Mittwoch mit.

Logo" class="infobox_img" />Großbritanniens Premierministerin Theresa May.

Dies sei «die richtige Entscheidung, weil wir sehr mit den Austrittsverhandlungen beschäftigt sein werden», sagte May. Tusk habe die rasche Entscheidung der britischen Premierministerin begrüßt.

«Sehr beschäftigt»

Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union rotiert im Halbjahrestakt unter den EU-Mitgliedsländern. Großbritannien hätte den Vorsitz turnusmäßig im Juli 2017 übernehmen sollen. Nach dem Brexit-Votum vom 23. Juni galt das aber nur noch als schwer vorstellbar.

May habe hinzugefügt, ihre Regierung werde mit den Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens «sehr beschäftigt» sein.