Er sei absolut dagegen, dass der Iran Kernwaffen baue, sagte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius am Montag in einem Interview der Sender BFM-TV und RMC. Ein Angriff würde aber leider auf Israel zurückfallen und den Iran in eine Opferrolle bringen. Frankreich sei deswegen weiter für schärfere Sanktionen gegen das Regime in Teheran. Zugleich müssten die Atomgespräche vorangetrieben werden, betonte Fabius.
Nach seinen Worten halten sich China, Russland und Indien bis heute nicht an die gegen den Iran verhängten Strafmaßnahmen.
Warnung an Syrien
Fabius warnte die syrische
Regierung erneut vor dem Einsatz von chemischen oder biologischen Waffen. Die Reaktion aus dem Westen wäre «massiv und scharf», sagte der Minister am Montag. «Wir diskutieren das vor allem mit unseren amerikanischen und englischen Partnern», erklärte Fabius.
US-Präsident Barack Obama hatte von einer «roten Linie» gesprochen, die überschritten wäre, wenn Syrien chemische oder biologische Waffen einsetze. Russland und China vertreten denselben Standpunkt, sagte Fabius. Das syrische Regime von Präsident Baschar Assad hat erklärt, es könnte chemische oder biologische Kampfstoffe
einsetzen, wenn das Land von außen angegriffen werde.
Zu Demaart
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