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«Flébour» fliegt aus dem Plan

«Flébour» fliegt aus dem Plan

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LUXEMBURG - "Flébour" bei Diekierch fliegt aus dem sektoriellen Plan für Gewerbezonen. So sieht es die Regierung. Der Plan werde überarbeitet, heißt es.

Die CSV-Norddeputierte Marco Schank und Ali Kaes hatten erfahren, dass die Regierung plane eine oder mehrere Gewerbezonen aus dem sektoriellen Plan zu streichen und wollten vom zuständigen Minister die Gründe für diese Entscheidung erfahren.

Die Minister Etienne Schneider (Wirtschaft) und François Bausch (Infrastrukturen) antworteten, dass das Vorprojekt zum sektoriellen Plan «Zones d’activités économiques», das von der vorigen Regierung ausgearbeitet wurde, die Schaffung von 21 neuen Gewerbezonen bzw. die Vergrößerung von bestehenden Gewerbezonen quer durch das Land vorsieht. Insgesamt sollen 460 zusätzliche Hektar den Betrieben zur Verfügung stehen.

«Anpassungen sind notwendig»

Es sei nicht die Absicht der neuen Regierung, die Pläne der CSV-geführten Regierung infrage zu Stellen. Jedoch sei man sich innerhalb der Koalition einig geworden, dass einige Projekte überarbeitet weren müssen, darunter die Schaffung einer neuen Gewerbezone auf einer Fläche von etwa 20 Hektar entlang der N7, bei Diekirch.

Diese Zone auf «Flébour» liege nur drei Kilometer von der Gewerbezone «Fridhaff» entfernt. Letztere, von einer Größe von mehr als 40 Hektar, sei notwendig. Sie trage maßgeblich zur wirtschafltichen Entwicklung der Region bei, so die Minister. Die Regierung sieht aber keinen Grund in umlittelbarer Nähe eine weitere Gewerbezone zu schaffen, in einer naturbelassenen Gegend. Deshalb habe man dieses Projekt fallen gelassen.

Flébour sei die einzige Gewerbezone des sektoriellen Plans, die nicht geschaffen würde, betonen die Minister Schneider und Bausch.