Diesen tragischen Zwischenfall meldeten am Dienstag verschiedene belgische Regionalzeitungen. Das betroffene Drei-Sterne-Hotel wird auch im Luxairtours-Katalog geführt.
Wie die «Dernière Heure» am Dienstag als Erste auf ihrer Internetseite meldete, habe sich die kleine Elisa unbemerkt von ihren Eltern entfernt und sei in einen Pool gefallen. Der Pool sei zu diesem Zeitpunkt unbeaufsichtigt gewesen. Auch erste Rettungsversuche seitens verschiedener Hotelgäste seien vergebens gewesen. Das Kind verstarb wenig später in einem tunesischen Krankenhaus.
Freunde der Eltern Elisas, die ebenfalls in besagtem Hotel ihren Urlaub verbrachten, geben dem Hotel und auch den tunesischen Rettungssanitätern eine Mitschuld am tödlichen Ausgang dieses Unfalls. Weder im Hotel noch im Krankenwagen sei das nötige Erste-Hilfe-Material vorrätig gewesen. So habe es im Hotel weder eine Sauerstoffflasche noch einen Defibrillator gegeben. Die Rettungssanitäter hätten, so ein Freund der Familie, den Anschein gemacht, nicht zu wissen, was in einem solchen Notfall zu tun sei.
Zu Demaart
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