Der Ex-Freund der 38-jährigen Stéphanie Turci soll am Donnerstag in seiner Wohnung festgenommen worden sein. Das berichten französische Medien am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft hat die Meldung noch nicht bestätigt.
Der Mann werde verdächtigt, die Entführung der jungen Frau am Sonntag Abend aus ihrer Wohnung in Mexy bei Longwy angestiftet zu haben. Zur Tatzeit hielt sich auch der Luxemburger Geschäftsmann Gérard Lopez im Haus auf.
Drei maskierte Männer waren ins Haus eingedrungen. Einer von ihnen hatte eine Pistole mit Schalldämpfer. Der Ex-Freund soll mehrere Männer angeheuert haben, um die Frau zu entführen. Anschließend wollte man vom reichen Freund Lösegeld erpressen. Gemeint ist Gérard Lopez, Besitzer des Formel 1-Rennstalls Lotus.
Die Piste Racheaktion
Die Frau soll während drei Tagen in einem Keller verbracht haben, so die Web-Seite Loractu. Die Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag von einem Hangar gesprochen. Gewalt wurde gegen das Entführungsopfer nicht angewandt. Sie sei bei ihren Eltern abgesetzt worden, die ebenfalls bei Longwy wohnen.
Laut Radiostation France bleu Lorraine soll der vermeintliche Kidnapping-Organisator fünf Männer für den Job fürstlich entlohnt haben. Die Ermittler hatten von Anfang eine mögliche Racheaktion eines geschmähten Freundes als Tatmotiv angeführt. Der Ex-Freund habe nicht mit dem Gedanken leben können, dass Stéphanie Turci das Land verlassen wollte, um in einem Golfstaat zu leben.
Zu Demaart
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