Sonntag18. Januar 2026

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Beschädigte Autos, brennendes Klo

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Nicht jedermann war über die Kracher und Böller am Silvesterabend begeistert. Ein Feuerwerkskörper verursachte in Luxemburg einen Brand.

In Luxemburg-Stadt, in der rue de Bouillon, geriet die Fahrzeughaube eines stationierten Pkw durch eine Wunderkerze in Brand. Die Berufsfeuerwehr musste eingreifen, um den Brand zu löschen. In der rue St. Ulric brannten Holzpaletten und Reifen, die sich im Hinterhof eines Hauses befanden. Der Brand wurde vermutlich durch einen verirrten Feuerwerkskörper ausgelöst, so die Polizei am Donnerstag. Durch das rasche Einschreiten der Berufsfeuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden. Es entstand Schaden an der Fassade und an einem Fenster.

In Differdingen, in der rue de l’Hopital, wurde die Heckscheibe eines geparkten Pkws durch einen Feuerwerkskörper zerstört. In Junglinster, beim Park, stand ein Dixie-Klo in Flammen. Die Feuerwehr aus Junglinster löschte den Brand. Die Kabine wurde komplett zerstört. Auch hier hatte ein Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst.

In Gilsdorf wurde der Rolladen eines Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen.
In Bettemburg zerstörte eine Rakete ein Dachfenster, während in Esch/Alzette das Plastikdach einer Veranda beschädigt wurde. In Differdingen hatten Spaßvögel mithilfe eines Böllers einen Briefkasten gesprengt. Trümmerteile beschädigten einen angrenzend stationierten Wagen.
Auf die gleiche Art wurde ebenfalls in Bascharage ein Briefkasten zerstört.

Zu laut gefeiert

Im Laufe der Nacht hatte die Polizei landesweit fünfzig Einsätze wegen Ruhestörung und Nachtlärm. Die Interventionen wurden meist wegen zu lauter Musik in Gaststätten sowie auf Privatfeiern angefordert worden. In den meisten Fällen konnten die Beteiligten zur Vernunft gebracht werden. Auslöser waren ebenfalls Beschwerden über Knallfrösche und Böller, welche rücksichtslos geworfen oder abgefeuert wurden.

12 Gaststättenbetreiber wurden verwarnt, weil sich die Schliessstunden missachtet hatten.

Schlägereien

Schlichten mussten die Polizeibeamten auch etliche Streithähne. 24 Einsätzen war die Polizei landesweit angefordert worden, meldet die Pressestelle der Polizei. Es ging dabei um Ausseinandersetzungen, Streiterein und kleineren Schlägerein.

Eine alkoholisierte Mannsperson bedrohte das Krankenhauspersonal des CHEM in Esch/Alzette. Dabei wollte die Mediziner den Betrunkener lediglich ärtzlich versorgen. Da der Mann eine Gefahr für sich und andere darstellte, sei er zeitweilig festgenommen worden.