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Europas Mittelständler sind optimistisch

Europas Mittelständler sind optimistisch

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Die Mittelständler Europas blicken optimistisch in die Zukunft. Sie fordern dennoch Reformen bei den Steuern und der Ausbildung der Mitarbeiter.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (früher Ernst & Young) hatte Ende vergangenes Jahr 6.000 mittelständische Unternehmen in Europa nach ihren Zukunftsaussichten befragt. Die Resultate dieses ersten European Mid-Market Barometer wurden am Montag veröffentlicht.

Aus Sicht der Unternehmen ist die aktuelle Geschäftslage in Europa überwiegend positiv. Rund 87 Prozent der europäischen Mittelständer bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut oder recht gut, in Luxemburg liegt dieser Anteil mit 93 Prozent über dem Durchschnitt.

Bei der Messung des Geschäftsklimas auf einer Skala von -100 bis +100 sind Unternehmen in der Türkei (65), Irland und Großbritannien (beide 63) am optimistischsten. Unternehmer aus Portugal (55) und Spanien (51) blicken optimistischer auf die Zukunft ihrer Firma als luxemburgische Unternehmen (50). Die fünf letzten Plätze auf dieser Skala belegen Russland (43), Deutschland (40), Italien (37) Polen (19) und Griechenland (-21).

Insgesamt besteht Reformbedarf in den Bereichen des Steuerwesens (69 Prozent wünschen sich weniger Steuern) und der Ausbildung neuer Mitarbeiter. Im europäischen Durchschnitt wollen 26 Prozent der Unternehmen in den kommenden 6 Monate neue Arbeitsplätze schaffen.