Nach einem Treffen mit dem russischen Premierminister Dmitri Medwedjew am Stadtrand von Moskau, ging es am Dienstagnachmittag in den Kreml zum Präsidenten Wladimir Putin. Auch hier war das Thema der Unterredung der Euro und Visa-Erleichterungen. Putin hat sich ebenfalls wie sein Premier Medwedjew für eine Visa-Erleichterung zwischen beiden Länder ausgesprochen. «Luxemburg sei ein wichtiger und realer Partner für Russland,» unterstrich der Präsident während des Treffens mit Jean-Claude Juncker im Kreml. Mann wolle die Beziehungen ausbauen und festige, heißt es aus Moskau.
«Die EU und insbesondere die Eurozone brauche eine strategische Partnerschaft mit Russland. Andernfalls würde das Land unter den Folgen leiden,» so Juncker. «Auch wenn die Probleme schwer wiegen, stehe der Euro noch immer stärker dar als der US-Dollar, der britische Pfund oder der japanische Yen,» unterstreicht Juncker.
Mahnung
Trotz der aktuellen finanziellen Schwierigkeiten in der Eurozone glaubt der russische Präsident Wladimir Putin, das der Euro überleben wird.
«Es ist unsere Überzeugung, dass die stabile Grundlage der EU-Wirtschaft zum Überleben des Euro beitragen wird.
Putin sagt dies nicht ohne Eigennutz, schliesslich investiert das Land einen großen Teil seiner Währungsreserven in den Euro. Putin mahnt: «Wir glauben an den Euro und die Eurozone, allerdings müssten in der nächsten Zeit Verbesserungen auftreten».
Zu Demaart
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