Es ist «absolut niederträchtig» und eine «unerträgliche Verletzung», das Privatleben eines Menschen zu enthüllen, sagte Pingeot am Samstag in Paris mit Blick auf die Enthüllungen des Magazins «Closer» über Hollande. Sie sehe nicht ein, wieso die Öffentlichkeit das gesamte Privatleben Hollandes kennen solle, nur weil er Präsident sei: «Das geht nur ihn etwas an, ich weiß nicht, warum man ihn nicht in Ruhe lässt.»
Pingeot kritisierte auch den Paparazzo Sébastien Valiela, der die in «Closer» veröffentlichten Fotos von Hollande geschossen hatte – und dessen Fotos vor 20 Jahren auch die Existenz der Tochter Mitterrands enthüllt hatten. «Dieser Typ ist stolz darauf, wehzutun», sagte sie. «Er ist stolz auf seine Fotos, er ist stolz darauf, stundenlang wie eine Ratte zu lauern.»
Durch ein in der Zeitschrift «Paris Match» veröffentlichtes Foto Valielas war im Jahr 1994 nach jahrelanger Geheimhaltung bekannt geworden, dass der damalige Präsident Mitterrand eine Zweitfamilie mit Tochter Mazarine hatte.
Zu Demaart
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