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Es fallen Namen aus Luxemburg

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Die Bombe platze am 8. Februar 2015. SwissLeaks brachte es an den Tag. Die Bank HSBC diente jahrelang der Steuerhinterziehung vermögender Firmen und Privatleute. "Le Jeudi" nennt einige Namen aus Luxemburg.

Die Genfer Niederlassung der britischen Großbank HSBC hortete jahrelang Schwarzgelder in Milliardenhöhe. Steuerhinterzieher stammten auch aus Luxemburg, so die Recherchen des Internationalen Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ). Aus Luxemburg aufgelistet werden 222 Kunden und 562 Bankkonten.

In ihrer dieswöchigen Ausgabe enthüllt die französischsprachige Wochenzeitung Le Jeudi die Namen einzelner Personen oder Firmen aus Luxemburg, die auf die Dienste der HSBC zurückgegriffen hatten. Darunter ist auch der Name jener Firma, die im Zeitraum 2006-2007 1,123 Milliarden Dollar Vermögen bei der Schweizer Bank gehortet hatte. Es handelt sich um die Gesellschaft Brown Brothers Harriman.

Unter den Top 20 befinden sich auch Verantwortliche der Safra-Bank und ein Mitglied der Aktionärsfamilie des Brauereiimperiums AB InBev. Mit dabei sind auch Anwaltskanzleien aus Luxemburg, ein Immobilienmakler und ein Zahnarzt.

Swissleaks nennt u.a. die Anwaltskanzlei Elvinger-Hoss & Prussen. Partner sind u.a. die Abgeordneten Franz Fayot (LSAP) und Léon Gloden (CSV), die laut «Le Jeudi» 2006-2007 Zugang zu allen Dossiers hatten. Gegenüber der Zeitung sagte Fayot, er habe keinerlei Beziehungen zu besagter Bank gehabt.

Details dazu in der dieswöchigen Ausgabe von Le Jeudi.