Nach Informationen des Gesundheitsministeriums ist die Frau mittlerweile schon wieder gesund. Ansteckungsgefahr habe auch keine bestanden. Sie hatte sich vermutlich in der zweiten Mai-Woche während eines Aufenthaltes in Hamburg angesteckt, heißt es weiter.
Nach ihrer Rückker klagte die Frau über Durchfall. Bei einer ersten Diagnose konnte allerdings keine Verbindung zum Ehec-Erreger hergestellt werden. Erst bei einem zweiten Arztbesuch am vergangenen Wochenende bestätigten die Mediziner die gefährliche Bakterie bei der Frau. Allerings konnte keine Verbindung zur schlimmen Version HUS (hämolytisch- urämischen Syndrom ) erstellt werden. Das Gesundheitsminiterium rät zur Sorgfalt im Umgang mit Lebensmitteln.
Resistent gegen Atibiotika
Forscher aus Deutschland haben das Erbgut eines EHEC-Erregers entziffert, der als Vergleichsstamm zum aktuellen Erregertyp dienen soll. Der Stamm mit der Bezeichnung HUSEC 041 war 2001 erstmals aufgetaucht. In seiner jetzigen Form ist er aber wesentlich aggressiver und besonders resistent gegen Antibiotika, heißt es. Durch einen Vergleich der beiden EHEC-Stämme wollen die Wissenschaftler der Uniklinik Münster nun herausfinden, wie genau sich der aktuelle Typ von seiner Ursprungsform verändert hat. Vor allem erhoffen sich die Forscher Hinweise darauf, was den derzeit wütenden Erreger so aggressiv macht.
Zu Demaart
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