Wie die Band auf ihrer Website mitteilte, starb der Gitarrist und Sänger am Montag in New York an den Folgen einer rheumatischen Arthritis, einer eiternden Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung. Zu den größten Eagles-Hits zählt «Hotel California».
«Wir sind in einem Zustand des Schocks, der Ungläubigkeit und der tiefen Trauer», erklärte der Schlagzeuger und Sänger Don Henley, der die Eagles Anfang der 70er Jahre gemeinsam mit Frey gegründet hatte. Frey sei «wie ein Bruder» für ihn gewesen.
«Der Funke mit den Ideen»
«Wir waren eine Familie, und wie bei den meisten Familien gab es Störungen», erklärte Henley. «Frey war der Funke, der Mann mit den Ideen», fügte Henley hinzu. «Er hatte ein enzyklopädisches Wissen über Popmusik und eine Arbeitsethik, die ihn nie verlassen hat.»
Die Eagles prägten die sogenannte West Coast Music, eine von Country-Musik geprägte Stilrichtung der Rock- und Popmusik, die das entspannte Lebensgefühl in Kalifornien widerspiegelte. Neben «Hotel California» schufen die Eagles Hits wie «Take It Easy» und «One of These Nights» und dominierten damit in den 70er Jahren die US-Charts.
Die von Henley und Frey geführte Band spielte im Laufe der Jahre in unterschiedlichen Besetzungen. 1984 lösten sich die Eagles auf, 1994 fanden sie sich wieder zusammen.
Insgesamt sechs Grammys erhielten die Eagles im Laufe der Jahrzehnte – von dem Preis für das Album des Jahres für «Hotel California» 1977 bis zum Preis für die beste Pop-Instrumental-Darbietung für «I Dreamed There Was No War» im Jahr 2008. 1998 wurden die Eagles in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Frey wurde am 6. November 1948 in Detroit geboren. Zuletzt war er so krank, dass die Eagles einen Auftritt bei der Verleihung des Kennedy-Preises im vergangenen Dezember um ein Jahr verschoben.
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