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Diskriminierung bis hin zu Folter und Mord

Diskriminierung bis hin zu Folter und Mord
(Arischard)

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Der 17. Mai ist internationaler Welttag gegen Homophobie und Transphobie. Luxemburg, bzw. die Familienministerin Cahen hat am Dienstag die IDAHO-Charta 2016 unterzeichnet.

Während einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten Verterter von Amnesty International und Rosa Lëtzebuerg, dass Diskriminierungen gegen LGTBI-Personen (Lesbian, Gay, Transgender, Bisexual, Intersexual) noch weit verbreitet sind. In 76 Staaten ist Homosexualität verboten, in zehn Ländern gibt es noch die Todesstrafe. Besonders die Situation der Gay-Community in Russland wird ständig schwieriger.

Wie Irina Fedotova (Mitbegründerin der Moskauer Gay-Pride-Parade) unterstrich, gehört aggressives Verhalten gegen Homosexuelle in Putins Russland zum guten Ton. Fedotova, die zur Zeit in Luxemburg um Asyl nachsucht, ist ein Beispiel für die homophob agierende russische Nomenklatura, Ildar Dadin ist ein weiteres. Der LGBTI-Aktivist wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und Amnesty International hat eine Petition für seine sofortige Freilassung gestartet. Wie die Vertreter des Info-Zentrums Cigale gestern erklärten, steigt die Zahl der LGTBI-Asylsuchenden zur Zeit dramatisch an.

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