Die ältere Generation im Alter über 60 Jahren repräsentiert etwa ein Drittel der Wähler, so der Statec in einer Studie. Im Zentrum leben die meisten Wähler über 60 Jahren. In der Alterskategorie 25 bis 40 Jahre gebe es die wenigsten Wähler, so der Statec. Grund hierfür sei die niedrige Geburtenrate in den 70er bis Mitte der 80er Jahren. 51,5 Prozent der Urnengänger sind Frauen und 48,5 Prozent Männer.
Die Gemeinde mit dem höchsten Anteil an Wählern ist Goesdorf (85 Prozent). In Luxemburg-Stadt nehmen indes nur 35,2 Prozent am Urnengang teil. Im bevölkerungsreichsten Wahlbezirk Süden leben 39,9 Prozent der Wähler, gefolgt vom Zentrum 28,3 Prozent), dem Norden (18 Prozent) und dem Osten (13,7 Prozent).
Die Hälfte arbeitet
Laut Statec geht die Hälfte der Wähler einer bezahlten Arbeit nach, etwa ein Fünftel ist in Rente. 2,6 Prozent der Personen, die wählen, sind arbeitslos und 7,8 Prozent befinden sich noch in der Ausbildung. Von der arbeitenden Wählerschaft sind 51,1 Prozent in privaten Unternehmen angestellt. 44,3 Prozent arbeiten im staatlichen und parastaatlichen Bereich und 36,3 Prozent sind Staatsbeamte. Nur jeder zehnte Wähler ist in einem industriellen Betrieb oder im Baugewerbe angestellt. Nur etwa 2 Prozent sind Landwirte. 17,1 Prozent der Wähler arbeiten im Horesca-Bereich, im Handel oder im Transportwesen. 9,2 Prozent verdienen ihren Lebensunterhalt in einer Bank.
Der Statec fand auch heraus, dass 42 Prozent der Wähler mindestens einen Sekundarschulabschluss besitzen. 23,8 Prozent haben einen Universitätsabschluss. 31,4 Prozent der Wähler haben nur einen Grundschulabschluss oder unteren Sekundarschulabschluss.
Mehrere Kragenfarben
Der Statec unterscheidet zwischen vier Kategorien: Die „qualifizierten Weißkragen“ (intellektuelle Berufe, Wissenschaftler, Techniker, Kader …), die 47,3 Prozent der Wählerschaft darstellen. Die meisten davon leben im Zentrum. Dort stellen sie 57,3 Prozent der Wähler dar. Im Norden gibt es die wenigsten (39 Prozent). Dann gibt es die „nicht qualifizierten Weißkragen“. Sie stellen 30,9 Prozent der Wählerschaft dar. Danach gibt es die „qualifizierten Blaukragen“ (Landwirte, Handwerker) mit 10,5 Prozent. Schließlich sind dem Statec zufolge 11,3 Prozent sogenannte nicht qualifizierte Blaukragen (Monteur-Arbeiter, Putzkraft …). Die meisten davon leben im Norden (13,8 Prozent) und im Süden (12,5 Prozent). Insgesamt sind 78,2 Prozent der Wähler «Weißkragen, d.h. sie gehen keiner manuellen Arbeit nach. Im Zentrum ist die Anzahl der „Blaukragen“ mit 15,2 Prozent am niedrigsten.
Die Mehrzahl der Wähler (37,2 Prozent) kommt aus Familien mit Kindern. 23,2 Prozent sind Paare ohne Nachwuchs und Junggesellen stellen 17 Prozent der Wähler dar. 8,1 Prozent der Wähler sind alleinerziehende Eltern. Die meisten Familien mit Kindern leben im Norden und im Osten des Landes.
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