Richard Ramsch, eine sprechende graue Mülltonne, ist das neueste Mitglieder der Kampagne Generation Awake der Europäischen Kommission.
Sein persönliches Motto lautet „Mach Abfall zum Rohstoff.“ In diesem Interview stellt «Generation Awake» Richard Ramsch vor. Die Mülltonne spricht über seine Mission, die Kampagne und gibt einige Tipps.
Generation Awake: «Richard Ramsch, dein Leben soll vor «Generation Awake» sehr düster gewesen sein?
Richard Ramsch: «Ja, das stimmt. Ich habe für eine Weile sogar auf der Straße gelebt. Es war wirklich zum wegwerfen, und niemand hat mir Beachtung geschenkt. Aber dann traf ich die Awakeners! Sie halfen mir wieder auf die Füße und zeigten mir meine inneren Werte. Sie machten mir bewusst, dass ich eine Ressource bin, und eine wertvolle noch dazu!
Generation Awake: «Was meinst du mit inneren Werten»?
RR: «Du wärst erstaunt, was die Leute alles wegwerfen. Kleidungsstücke, die in einem tadellosen Zustand sind, aber nicht getragen werden, Lebensmittel, die nie gegessen worden wären, Dinge, deren Reparatur den Leuten zu aufwändig wäre. Die ganze Palette, und alles bleibt an mir hängen! Ich würde mir wünschen, dass die Leute mehr aufpassen. Aufpassen und aufwachen! Gebt die Dinge jemand anderem, der damit etwas anfangen kann, oder werdet erfinderisch, und nutzt sie als etwas anderes! Wenn etwas noch gut ist, werft es nicht einfach weg!»
Generation Awake: «Aber einige Lebensmittel muss man doch sicherlich wegwerfen?
RR: Ja, aber dann sollte man zumindest die richtige Mülltonne benutzen. Bei Dingen wie Glas, Metall, Papier oder Kunststoff bekomme ich Magenschmerzen. Recyceln ist das Motto. Haltet die Dinge am Laufen! Es ist eine erstaunliche Vorstellung, aber eine Aluminiumdose ist praktisch unsterblich. Sie kehrt immer wieder in einer anderen Form zurück – solange man den Kreislauf nicht unterbricht!
Generation Awake:«Was meinst du mit inneren Werten?»
RR: Du wärst erstaunt, was die Leute alles wegwerfen. Kleidungsstücke, die in einem tadellosen Zustand sind, aber nicht getragen werden, Lebensmittel, die nie gegessen worden wären, Dinge, deren Reparatur den Leuten zu aufwändig wäre. Die ganze Palette, und alles bleibt an mir hängen! Ich würde mir wünschen, dass die Leute mehr aufpassen. Aufpassen und aufwachen! Gebt die Dinge jemand anderem, der damit etwas anfangen kann, oder werdet erfinderisch, und nutzt sie als etwas anderes! Wenn etwas noch gut ist, werft es nicht einfach weg!
Generation Awake: «Aber einige Dinge muss man doch sicherlich wegwerfen?»
RR: Ja, aber dann sollte man zumindest die richtige Mülltonne benutzen. Bei Dingen wie Glas, Metall, Papier oder Kunststoff bekomme ich Magenschmerzen. Recyceln ist das Motto. Haltet die Dinge am Laufen! Es ist eine erstaunliche Vorstellung, aber eine Aluminiumdose ist praktisch unsterblich. Sie kehrt immer wieder in einer anderen Form zurück – solange man den Kreislauf nicht unterbricht!
Generation Awake:»Aber ist das wirklich wichtig?»
RR: Metalle, Mineralien, Holz und Kunststoff – dabei mag es sich jetzt um Abfall handeln, aber die Gewinnung, der Anbau oder die Herstellung sind sehr teuer. Und auch als Abfall haben diese Dinge noch einen Wert. Aber bei der Geschwindigkeit, mit der wir die Ressourcen der Erde aufbrauchen, werden sie bald nicht mehr ausreichen.
Generation Awake:»Einen Augenblick, jetzt beunruhigst du mich aber. Ist das etwa dein Ernst?»
RR: Das ist mein Ernst. Wir alle brauchen natürliche Ressourcen. Und da immer mehr Menschen auf diesem Planeten leben und die Nachfrage nach begrenzten Ressourcen steigt, müssen wir uns besser organisieren. Wir müssen anders mit Abfällen und der Herstellung neuer Produkte umgehen und unser Kaufverhalten ändern. Wir müssen aufwachen! Den Rest wird dann der menschliche Einfallsreichtum erledigen.
Generation Awake:«Erzähl mir mehr darüber.»
RR: Sieh es einmal so: Des einen Abfall ist des anderen Rohstoff. Wir müssen nur die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dieses Motto auch in die Tat umgesetzt werden kann. Derzeit verfolgen wir einen linearen Ansatz: Wir graben nach Rohstoffen, verarbeiten diese zu Produkten und schmeißen diese dann weg. Am Ende landet alles bei mir, und glaube mir, Verschmutzung ist ein dreckiges Geschäft. Was wir brauchen ist eine Kreislaufwirtschaft, in der Produkte repariert, auseinandergebaut und überholt werden; in der alte und gebrauchte Teile recycelt werden. Klingt toll, nicht wahr? Und in diesem Fall wären genug Ressourcen für alle da. Außerdem würden so Arbeitsplätze in grünen Industrien entstehen.
Generation Awake:«OK, alles klar. Aber was können wir in unserem täglichen Leben tun?»
RR: Tausende Dinge! Kleine Dinge, die einen großen Unterschied ausmachen können. Wir benötigen einfach ein paar frische Ideen. Auf unserer Website findest du zahlreiche Anregungen, die alle von den drei Schlagwörtern Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln abgeleitet sind. Ich könnte das jetzt wiederholen, aber ich denke, du hast es verstanden.
Generation Awake:«Wie kommst du mit den anderen Teammitgliedern von Generation Awake klar?»
RR: Wir sind ein Team und arbeiten alle für das gleiche Ziel: dass Abfall nicht länger verschwendet wird. Und wir versuchen, so viele Leute wie möglich aufzuwecken. Denn wir können nicht weiter schlafen – dafür steht zu viel auf dem Spiel.
Generation Awake«Deine Freunde und du nennt euch „The Awakeners“. Wir können wir an der Kampagne mitwirken?»
RR: Macht einfach mit! Besucht unsere Website, und schaut euch in unserem Haus um. Dort findet Ihr alle möglichen Tipps und Tricks. Außerdem findet Ihr uns auf Facebook. Dort könnt Ihr an unserem Fotowettbewerb teilnehmen und selbst ein Awakener werden!
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