Welche Schule nach der Grundschule? Insgesamt 5.327 Schüler wurden vom Orientierungsrat auf die verschiedenen Sekundarschulen orientiert: klassischer Sekundarunterricht, technischer Sekundarunterricht oder Vorbereitungsklasse für das Technische Lyzeum, die sogenannte Modular-Klasse.
34,2 Prozent der bisherigen Grundschüler werden im nächsten Schuljahr das sogenannte «klassische» Lyzeum, 49,7 Prozent die technische Sekundarschule besuchen. 15,1 Prozent haben Nachholbedarf, was die notwendigen Kompetenzen für die Sekundarschule betrifft. Siewurden zu den Modular-Klassen orientiert.
Die neue Orientierungs-Prozedur sieht vor, dass ein sogenannter «Orientierungsrat», der für jede Klasse im Grundschul-Zyklus 4.2 geschaffen wird, eine Entscheidung über die schulische Zukunft der Jugendlichen trifft. Dieser Beschluss wird aufgrund der Resultate des Schülers, der Test-Resultate und eventuell eines psychologischen Gutachtens getroffen.
Die Meinung der Eltern
Auch die Meinung der Eltern wird eingeholt. Im letzten Schuljahr folgte in 4.191 Fällen (82,9 Prozent) der Orientierungsrat dem Willen der Eltern. In 1,6 Prozent der Fälle unterschätzten die Eltern aber ihre Kinder, in 13,6 Prozent der Fälle überschätzten sie ihren Nachwuchs.
Sind die Eltern nicht mit der Entscheidung des Orientierungsrats einverstanden, müssen sich die Kinder einem Test stellen. 292 Schüler nahmen am Eignungstest teil, davon 169 für den klassischen Sekundarunterricht. Aber nur 5,9 Prozent schafften das Examen und wurden angenommen. Die anderen wurden in den technischen Klassen eingeschrieben. 123 Grundschüler wollten nicht die Modularklassen besuchen und absolvierten den Test für das technische Lyzeum. Aber auch hier ist die Erfolgsquote mit nur 4,9 Prozent schwach.
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