Am 13. März lösten sich Hunderte von Tonnen an Schutt an einem steilen Hang des Schlackehügels von Monnerich. Durch den enormen Duck wurde eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Esch und Monnerich völlig zerstört. Auch wichtige Infrastrukturverbindungen wie Strom und Kommunikation müssen neu verlegt werden. Eine angrenzende Schuleinrichtung der «Education différenciée» (Edif) ist aus Sicherheitsgründen bis heute geschlossen.
Am Mittwoch legte nach genau sieben Monaten ein Expertenteam einen Abschlussbericht über die Ursache vor. Fazit: Für den Erdrutsch ist wohl die heftigen Regenfälle in den Monaten zuvor schuld. Sie haben zu einer starken Anhebung des Grundwasserspiegels geführt. «In den Monaten vor dem Abrutsch hat sich in einer der drei Schichten der Wasserstand enorm erhöht. Dadurch kam eine Schicht in Bewegung und löste den Erdrutsch aus,» erklärt Ingenieur Detlev Asmus am Mittwoch.
Keine Gefahr
Der Schutthügel habe sich kurz vor der entgültigen Verfüllung befunden. «Der Erdrutsch war also kein Fehler des Betreibers des Schlackehügels oder ein Erdbeben,» wirft Asmus nach. Der Experte sieht den Hügel als sicher und nicht rutschgefährdet an. «Alle Tests seien in der Norm,» so Asmus. Die mehrmonatigen Untersuchungen kosteten bislang 500.000 Euro. Die Kosten sollen haben noch in den einstelligen Millionenbereich steigen, heißt es.
Radioaktivität sei auch keine festgestellt worden. Dieser Bereich sei sicher und nicht von einem Erdrutsch bedroht, heißt es. Der restliche Hügel und die Abbruchstelle sollen jetzt bis Mitte November winterfest gemacht werden. Dazu will man die Bruchstelle abflachen und ein Sandbecken errichten.
Straße bleibt zu
Das Problem mit der Verbindungsstraße und der Infrastrukturverbindung zwischen Esch und Monnerich soll in einer nächsten Phase geklärt werden, heißt es knapp.
Die Feuerwehr Monnerich hatte wenige Tage nach dem Erdrutsch mit Hilfe einer Drohne das Ausmaß des Erdrutsches gefilmt:
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