Micah J. sei danach im Mai 2014 von seinem Einsatzort Afghanistan in die USA zurückgeschickt worden mit der Empfehlung, ihn nicht ehrenvoll zu entlassen, sagte J.s damaliger Militäranwalt Bradford Glendening am Freitag (Ortszeit). Es sei festgelegt worden, ihn wegen des Vorfalls im September 2014 zu entlassen.
Glendening sagte, ein solches Vorgehen sei äußerst ungewöhnlich. Normalerweise werde vor weitreichenden Schritten eine allgemeine Beratung angeordnet. J. sei schließlich erst im April 2015 aus der Armee ausgeschieden, und zwar ehrenvoll. Die Gründe dafür kenne er nicht, sagte der Anwalt.
J. soll am Donnerstag am Rande einer Demonstration gegen Gewalt gegen Schwarze das Feuer auf Uniformierte eröffnet und fünf von ihnen getötet haben. Außerdem gab es neun Verletzte, darunter zwei Zivilisten. J. verschanzte sich in einem Parkhaus, wo ihn die Polizei schließlich mit Hilfe eines Roboters in die Luft sprengte. Der 25-Jährige habe seine Tat mit Hass auf weiße Polizisten begründet, sagte Polizeichef David Brown.
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